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Jährlich leiden ca. 1 Milliarde Menschen weltweit an diversen Beschwerden im Urogenital-Trakt. Dazu zählen z.B. bakterielle Vaginose, Pilzinfektionen und Harnwegsinfekte.1

Wird das empfindliche Gleichgewicht der Scheidenflora gestört (z.B. durch Antibiotika), können sich Krankheitserreger stärker vermehren, wodurch die Anzahl der schützenden Milchsäurebakterien (Lactobazillen) abnimmt.

Was sind Probiotika?
Probiotika sind lebende Mikroorganismen, welche – in ausreichender Menge – einen gesundheitlichen Nutzen bringen können. Dazu zählen unter anderem Präparate mit Lactobazillen. Diese können einen positiven Einfluss auf die vaginale Gesundheit nehmen. Zahlreiche klinische Belege bestätigen, dass durch die Einnahme von Lactobazillen die natürliche Scheidenflora unterstützt wird. Zusätzlich kann das Bakteriengleichgewicht - insbesondere während oder nach einer Behandlung mit Antibiotika und/oder Antimykotika - wiederhergestellt werden.2

 

[1] Reid, G., et al., Oral probiotics can resolve urogenital infections. FEMS Immunology & Medical Microbiology, 2001. 30(1): p. 49-52. [2] Xie et al., 2017 Probiotics for vulvovaginal candidiasis in non-pregnant women. Cochrane Database Syst. Rev. 11; Li et al., 2019 Probiotics for the treatment of women with bacterial vaginosis: A systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials. Eur. J. Pharmacol. 864:172660 [3] Petrova et al., 2015 Lactobacillus species as biomarkers and agents that can promote various aspects of vaginal health. Front. Physiol. 6:81; Chee et al., 2020 Vaginal microbiota and the potential of Lactobacillus derivatives in maintaining vaginal health.Microb. Cell Fact. 19:203 [4] Lehtoranta, L., R. Ala-Jaakkola, A. Laitila and J. Maukonen (2022). “Healthy vaginal microbiota and influence of probiotics across the female life span.” Frontiers in microbiology 13: 819958